Sonntag, 22. November 2009

lyrikübung 11

Der Herbst

Die Blätter steigen in den Wind,
die Wolken machn die Sonne blind
und regen füllen Pfützen auf
das erfreut doch jedes Kind.

Nun wird es langsam wirklich kalt.
Die Welt scheint traurig und uralt.
Ich sitz im Warmn und denke nur,
hoffentlich kommt der Sommer bald.


Protest

Ich bin es satt mit dieser Welt,
ist es zu schwer euch gegenseitig zu lieben,
immer dret es sich nur um Gelt,
wann erreichen wir endlich den Weltfrieden

Bemerkung:
Ich muss sagen ich fand die Aufgabe ausgesprochen schwierig. Vorallem für das erste Gedicht habe ich recht lange gebraucht wegen des übereinkommens des Reimes und des Metrums. Haben sie Tipps wie das vieleicht einfacher fallen kann.
gruss Giuliano

1 Kommentar:

  1. Ja, die Aufgabe war schwierig. Wie aber könnte so etwas leichter fallen?

    Ich glaube, einen Tipp, der dich in Null-Komma-Nichts zum versierten Dichter macht, den gibt es nicht. Wie heisst es doch so schön: "Übung macht den Meister!"

    ... und diese Übung ist, von meiner Warte als Lehrer aus betrachtet, sehr wertvoll. Würde ich dir einen Prosatext als Aufgabe geben, so würdest du diesen Widerstand der Sprache wohl kaum fühlen. Sollst du aber metrisch schreiben, so lenkt das deinen Blick auf das Gewicht eines einzelnen Wortes. Insofern ist Übung im Dichten auch eine Schulung für das Auge, das Sprachgefühl und die Präzision.

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