Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Das bedeutet nicht, dass die Menschen früher kein Verstand hatten, sondern dass er schon vorhanden war, aber die Menschen aus Faulheit und Mangel an Mut ihn nicht benutzten wollten. Sie waren faul, weil sie Vormünder hatten die für sie Verstand hatten, solche Vormünder waren zum Beispiel Eltern (eher Vater), Kirche, Bücher und die Regierung, sie übernahmen das denken für die Menschen, was auch sehr missbraucht wurde. Das Problem für die Aufklärung war nicht die Feigheit der Menschen gegenüber den Vormünder sondern die Faulheit, denn es war sehr bequem nicht zu denken und nur ganz wenige waren damit nicht zu frieden. Nun ein Mensch alleine kann sich nicht selbst aufklären aber ein Publikum schon. Kant sagt, das in einem Publikum (Menschenmasse) sich immer ein paar Freidenker befinden, die die Anderen zum denken anregen, was aber meistens sehr langsam geht. Durch eine Revolution sagt Kant, werden die Menschen nicht aufgeklärt, denn eigentlich werden bei einer Revolution nur die Vormünder gewechselt.
Für Kant bedeutet die Aufklärung auch Freiheit, und zwar Freiheit im öffentlichem gebrauch zu machen. Öffentliche Freiheit ist die Freiheit über alles denken zu können und dies einem Publikum mitzuteilen. Privater gebrauch hingegen ist der gebrauch seines Verstandes nur für einem ihm anvertrautem bürgerlichen Posten oder Amt.
Kant fragt sich auch ob Man die Aufklärung auch stoppen kann (unveränderliches Symbol)? Nein den das wäre ein verbrechen gegen die menschliche Natur und ist einfach nicht Machbar. Es könnte auch nicht mit die obersten Gewalten erreicht werden. Denn auch als gesetzt würde das nicht funktionieren den ein gutes Gesetzt ist immer ein Gesetzt das auch das Volk für sich selbst auferlegen würde.
Kant hat sich ebenfalls gefragt, ob er nun in einem aufgeklärtem Zeitalter lebe? Er sagt nein, weil er in einem Zeitalter der Aufklärung lebe, was ein grösser Unterschied ist. Ein Zeitalter der Aufklärung ist die Zeit wo die Aufklärung stattfindet, das aufgeklärte Zeitalter ist die Zeit nach der Aufklärung, meiner Meinung nach wird es das nicht geben, denn es werden immer Vormünder geben die einem ihre Art zu denken auferlegen (Religionen). Kant nennt sein Zeitalter also Zeitalter der Aufklärung aber auch Jahrhundert der Friedrichs, den der König Friedrich der Zweite war ein sehr Aufgeklärter König. Er war auch der Auffassung niemanden eine Religion Vorzuschreiben sondern den Menschen volle Freiheit zu lassen. Das heisst er war selbst ein Aufgeklärter Mensch der auch alles tat damit der Geist der Freiheit sich überall verbreiten konnte.
Ps: Leider Verstehe ich nicht ganz, was im Abschnitt 10 gesagt wird über die Armee, ich wäre froh, wenn sie das in der Stunde nochmals erklären könnten.
Sonntag, 5. Dezember 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Zu Abschnitt 10:
AntwortenLöschenKant rechtfetigt hier die starke Staatsmacht (Armee und Polizei) in Preussen. Sie verleiht dem König die nötige Gelassenheit seine Untertanen frei denken zu lassen. Wenn sich im Zuge der Aufklärung einmal mehr oder weniger grosse Konflikte ergeben sollten, so garantiert sie den öffentlichen Frieden.
Hilft das?