Dienstag, 19. April 2011

sms projekt

Diesen Freitagnachmittag sind wir an die Universität Zürich und haben dort das Projekt Sms4siance kennen gelernt, das sich mit der Sms-Kommunikation auseinander setzt. Für dieses Projekt wurden 23’988 Sms von 2'627 Personen im alter von 12-77 Jahren analisiert.
Den Vortrag der beiden Sprachwissenschaftlerinnen fand ich spannend aber sehr schwer verständlich. Schwer verständlich, weil die Sprachwissenschaftlerinnen viele Fachwörter gebraucht haben. Doch bin ich einigermassen nachgekommen.
Was mir aufgefallen ist und was ich auch in der Universität bereits erwähnt habe, ist, dass die beiden Sprachwissenschaftlerinnen oft den gebrauch des Wortes Äääm’s gemacht haben. Ich fand es Interessant zu sehen, dass selbst Menschen, die Sprache studiert haben mühe mit dem Äääm haben. Aber das ist nur ein kleiner Einschub von mir, den ich spannend finde, gehört jetzt aber nicht zum Thema.
Was ich nicht ganz verstanden habe, war, was wir in diesem Raum mit den Plakaten zu tun hatten. Nach kurzer Zeit waren auch alle ziemlich abgelenkt und nicht mehr bei der Sache.
Wiederum schön fand ich, als wir den Sprachwissenschaftlerinnen fragen stellen konnten, weil sie sich doch Zeit genommen haben alle unsere Fragen zu beantworten.
Leider musste ich früher gehen, weil ich sonst die Bandprobe verpasst hätte. Ich wäre eigentlich noch gerne länger geblieben und hätte eigentlich noch ein paar Fragen gehabt

Sonntag, 3. April 2011

Blogauftrag 13 2011

In der Klasse lesen wie „Iphigenie auf Tauris“ und wir haben über die Geschichte und die Umstände der Geschichte gesprochen. Ebenfalls haben wir haben wir über die Götter gesprochen und auch den Stammbaum angeschaut. Ich würde mich gerne in diesem Blogauftrag dem Stammbaum widmen um einen tieferen Einblick zu kriegen.

Nach der griechischen Mythologie entstand Uranus und Gaia, die Allegorien für den Himmel und die Erde aus dem Chaos und haben zusammen die zwölf Titanen gezeugt. Unter diesen war auch Kronos der Jüngste Titan und Rhea, die sich ehelichten und zusammen Hestia, Demeter, Hera, Hades Poseidon und Zeus zeugten. Nach den Überlieferungen kämpfen später Diese sechs Götter gegen die Titanen um die Herrschaft über die Welt zu erringen. Sie kämpfen von dem Olymp aus gegen die Titanen, die sich auf dem Othrys, einem gebirge in grichenland, verschanzen. Die Titanen werden besiegt und in den Tartaros verbannt. So entstehen die Olympischen Götter.
Wenn wir unserem Stammbaum weiter folgen kommen wir zu Hades (Pluto) und die vermälung mit Tmolos, die zusammen Tantalos zeugen. Tantalos war ein verfluchter, weil er einst bei den Götter Nektar und Ambrosia klaute. Als die Götter zu einem Gastmahl zu ihm kamen, wollte er die Allwissenheit der Götter testen und legte ihnen sein jüngster Sohn Pelops zerhackt zum Fraß vor. Nachdem Demeter bereits ein Stück Schulter aß, merkten die anderen Götter die List und ließen Pelops wieder auferstehen mit einer Elfenbein Schulter.
Pelops lebte weiter, wobei er Zwei mal heiratete und mit Hippodameia, der zweiten Frau, Atreus und Tyerster zeugte. Atreus ist der Vater von Agamemnon und Menelaos, die ja eigentlich wider ziemlich bekannt sind, wegem dem Troja krieg. Und zu letzt haben wir eben Agamemnon, der mit Klytaimenestra Iphigenie, Elektra und Orest zeugt.
Ich hoffe die Herkunft lässt sich verstehen, mir hat so eine Zusammenfassung jedenfalls sehr viel geholfen, weil ich jetzt die einzelnen verknüpfungen verstehe.

Blogauftrag 13 2011

Sonntag, 27. März 2011

Prometeus

Pflaschtere de Himmel zue, Zeus
Mit wulche!
Und wie es chliichind,
Wo de Pflanze d’Blüete abschlat,
Dusch du de Eichene und dene huere
Grosse Berge de Chopf abschla!
Min bode
Muesch mer scho stah la,
Und mis Hüsli,
Wot nöd baut hesch,
Und min gasherd,
Wo du so benidisch
Weg dere geile wärmi.

Hey man ich kenn echt nüd erbärmlicheres
Unter de Sunne als eu scheiss Götter.
Ir näred und schmücked eu
Mit Opfergab und gebeet,
Ir würdet nur dahi wegetiere,
Wenn Betler, Chinder und Idiote
Eu nöd aahimmle würdet.

Daher das ich no es Chind gsii bin,
Und kein Plan ka ha, a wem ich mich wende söll,
Han ich mich doch tatsächlich de Sunne zuegwendet,
Als wär so Öppis wi es Ohr drüber, wo mini Klag kört,
Und als hettis es Herz,
Wo mich tröste chönd.

Und wer het mer wider uf d’Bei gholfe
Geg de Übermuet vo de Titane?
Wer het mich vorem verrecke grettet
Und vo de Sklaverrei?
Bisch es du gsii lieb Zeus?
So en Scheiss, ich han mich selber us de Scheisse userite
Und kei Sau het mer debi ghulfe.

Und jetzt söll ich dich ehre? Bullshit!
Du hesch mer doch nie ghulfe,
Wenns mer grad beschisse gange isch.
Und hesch du über haupt mal versuecht
Mich mal ztröste, oder wenigstens mir es tschetüechli fürd träne zge?

Mit de Ziit bin ich aber allmelig en richtige ma worde.

Du hesch doch eigntlich wölle,
Dass ich s’Läbe verabscheue
Und mich irrgendwo verpiss,
Nur will nöd alles grad so perfekt isch?

Und jetzt gsesch mich da hocke und mensche erschaffe
Wis mer gfallt,
Es gschlecht wo wi ich usgset
Und wo au liide, hüüle
Gnüsse und sgaudi ha chan,
Und dich voll missachtet,
Genau so, wie ich das mach.

Sonntag, 20. März 2011

Werther nach dem lesen

Film

Ich bin meistens sehr skeptisch, wenn es sich in einem Film um eine Buchverfilmung handelt. Viele Regisseure haben schon ein bekanntes Buch verfilmt und damit aus meiner Sicht vollkommen versagt. Ich denke, mein Problem mit Buchverfilmungen ist, dass sie sehr oft Szenen auslassen oder ganze Teile abändern.
Was ich bis jetzt von dem Werther Film gesehen habe, habe ich eigentlich noch gut gefunden. Ich finde die Idee interessant, einen Film über einen modernen Werther zu machen mit gleicher Geschichte aber andere Zeit. Auf diese Weise kann der Regisseur mit der Geschichte auch spielen.
Ob ich nun diesen Film gern haben werde ist abzuwarten, der Anfang und die Idee sind bis jetzt in Ordnung. Das einzige was ich mich noch frage ist, ob die Briefe die Werther schreibt im Film ebenfalls vorkommen. Die Briefe aus dem Buch erzählen ja die Geschichte des Werthers, dass macht Buch ja so eigen.
Ich denke, ich sollte mich einfach überraschen lassen und hoffen nicht enttäuscht zu werden.

Sonntag, 6. März 2011

Werther Brief 1

Mir scheint es, lieber Werther, dass deine Zuneigung zu Lotte deine Sinne zu betrügen versucht! Deine Sehnsucht und Zuneigung steigert sich bei jedem Gedanken und Wiedersehen mit ihr. Ich bin solchen Situationen ebenfalls vertraut und kann gut nachvollziehen, was sich in deinem Geiste zuträgt. Dieser Konflikt zwischen Kopf und Herz hat so manchen Menschen zum verzweifeln gebracht. Doch bedenke, lieber Werther, dass die Liebe das einzige Gefühl ist, das aus unserem Herzen entspringt! Darum schlage ich dir zwei Möglichkeiten vor, die mir ebenfalls zu Verfügung standen: entweder du wendest dich deinem Kopf zu und hintergehst dabei dein Herz, oder du hörst auf dein Herz und riskierst dabei dein Kopf zu verlieren. Ich hoffe, mein Freund, du bist dir im klaren und wirst Glück und Frieden finden.

Sonntag, 16. Januar 2011

Nachbetrachtung zu einem der Texte

Zu diesem Auftrag der heutigen Woche würde ich gerne das Gedicht von Artmann "Auf den Kuss als Trojaner-Pferd" eingehen. Ich habe nur dieses gewählt und nicht alle, weil dieses Gedicht mir sehr zusagt und ich diesen Vergleich raffiniert finde.
Die Idee dieses Gedichts ist der Vergleich Zwischen einem Kuss und Dem Pferd von Troja. Die Geschichte vom Trojanischen Pferd ist die in der Odysseus um den krieg zu beenden die Idee hatte ein enormes Holzpferd zu bauen und dann den Trojaner zu schenken als "Friedensgeschenk". Im Pferd waren jedoch Krieger versteckt die, nachdem das Pferd in der Stadt getragen wurde und es Nacht geworden war, die Tore den Mitstreiter öffneten und so Troja einnehmen konnten. Genau so ist Kuss im ersten Augenblick Etwas wunderschönes und wie das Gedicht auch sagt scheinst er im Mund gesüsst. Wenn der Kuss aber mal im Herzen ist wird man nicht mehr Ruhe finden bis man ihn vergessen hat.
Dieses Gedicht finde ich ein typisches aufklärerisches Gedicht, weil es auch wenn es sehr kurz ist, den Kuss genau beschreibt. Ausserdem vergleicht Artmann ein eher Intimes Thema "Der Kuss" mit einer Geschichte der Antike. In Der Aufklärung wurde oft auf die Antike zurückgegriffen, denn das Wissen aus der antike war schon sehr Fortgeschritten. Das sieht man zum Beispiel bei eufklärerische Malerei, Architektur und eben auch Gedichte.